Interview mit Architekt Dominik Hutter

Dominik Hutter von DOMINIK HUTTER ARCHITEKTEN konnte bereits einige Schulbauten realisieren und stellte sich für ein Interview zum Thema Schulraumentwicklung zur Verfügung.

Das Interview wurde leicht gekürzt und kann hier angehört werden:

Wichtige Erkenntnisse aus dem Interview:

  • Tendenzen im Bau von Lernräumen
    • Schlagwörter und Themen wie Cluster und Lernlandschaften sind in aller Munde
    • Bestreben über den Raum ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln ist vorhanden
    • Absicht den Frontalunterricht mehr in den Hintergrund rücken zu lassen ist vorhanden, die Umsetzung ist etwas schwieriger
    • grosses Entwicklungspotential liegt in den Erschliessungsräumen

  • Lernräume gestalten als Architekt
    • Viele Schulen machen sich Gedanken über innovatives, flexibles Mobiliar, am Schluss entscheiden sie sich häufig aber doch für eine klassische Einrichtung
    • mit der entsprechenden Möblierung können unterschiedliche Zonen für die verschiedenen Lerntypen gestaltet werden, daher sollte die Möblierung als räumliche Komponente gesehen werden
    • Schulen sollten sich Gedanken zum Thema machen, ob es ein klassisches Schulzimmer noch benötigt oder ob andere Varianten nicht mehr Möglichkeiten bieten würden

  • Schulraumrichtlinien und -vorgaben
    • Vorgaben seitens der Kantone, Richtlinien und Normierungen engen einen Architekten und die Schule in der Gestaltungsmöglichkeit von Lernräumen stark ein
    • Eine Überarbeitung der Richtlinien und Vorgaben ist nötig
    • Entwicklungspotenzial bieten vor allem Erschliessungszonen, da dort die Richtlinien und Normierungen nicht sehr stark sind. In diesem Bereich fand in den letzten Jahren auch die grösste Entwicklung statt.

Primarschule Bürglen – Umbau

Die Schulanlage in Bürglen ist für die Primarschule und die Sekundarschule am selben Ort und bietet Lernraum für 450 Schülerinnen und Schüler. Das weitläufige Areal bietet verschiedene Häuser für die Lerngruppen des Zyklus 1 (Kiga und 1./2. Klasse) und die Lerngruppen des Zyklus 2 (3.-6. Klasse). Die Sekundarschule ist am selben Ort untergebracht und auch in Lerngruppen organisiert, wird in diesem Bericht aber nicht vorgestellt.

Quelle: Armin Lüchinger

Vor einigen Jahren wurde an der Primarschule Bürglen das Projekt „Mehrwert“ gestartet. Das Projekt setzte Lernlandschaften auf der Primarstufe um und bietet Mehr-Betreuung, Mehr-Raum, Mehr-Förderung und Mehr-Miteinander. Die einzelnen Lernlandschaften (Cluster) bieten momentan Raum für rund 35-40 Kinder des Zyklus 1, bzw. des Zyklus 2. Grundsätzlich sind also 2 Schulklassen in einer Lernlandschaft zusammengefasst.

„Primarschule Bürglen – Umbau“ weiterlesen

Lernräume an Thurgauer Volksschulen – eine Topografie (2006)

Im 2006 verfasste eine Autorengruppe um Ernst Trachsler von der PH Thurgau im Auftrag des Amts für Volksschule und Kindergarten des Kantons Thurgau einen Schlussbericht zum Thema Lernräume an Thurgauer Volksschulen. Der Fokus lag dabei auf Schulen aus dem Sek I-Bereich. Es wurden keine Schulen der Primarschulstufe in den Bericht aufgenommen. Obwohl der Bericht schon vor längerer Zeit verfasst wurde, können viele der Erkenntnisse auch auf die heutige Situation übertragen werden.

Der Schlussbericht steht auf der Webseite der PHTG zur Verfügung: Lernräume an Thurgauer Volksschulen – eine Topografie (phtg.ch)

An der Untersuchung teilgenommen haben folgende Schulen:

  • Oberstufe Bürglen
  • Oberstufe Diessenhofen
  • Oberstufe Dozwil-Kesswil-Uttwil
  • Oberstufe Erlen
  • Oberstufe Kreuzlingen, Remisberg
  • Oberstufe Märstetten
  • Oberstufe Romanshorn, Sekundarschule Weitenzelg
  • Oberstufe Steckborn
  • Schule für Beruf und Weiterbildung, Romanshorn

Die Autorengruppe bestand aus folgenden Autorinnen und Autoren:

  • Ernst Trachsler
  • Annelies Kreis
  • Miriam Nido
  • Achim Brosziewski
  • Bettina Grimmer
„Lernräume an Thurgauer Volksschulen – eine Topografie (2006)“ weiterlesen

Makerspace Schule (FH OST und PHTG)

Die Webseite Making in der Volksschule (makerspace-schule.ch) informiert über Makerspace in der Volksschule. Auf der Webseite wird darauf eingegangen, was der Making-Unterricht ist, welche Lehrmittel es gibt und es stehen Tipps für Schulen zur Verfügung, welche einen Makerspace einrichten möchten. Auf der Webseite wird auch das Vorgehen für die Entwicklung eines Makerspace erläutert und es stehen Tipps für die Gestaltung und die Ausstattung von Makerspace zur Verfügung.

Quelle: www.makerspace-schule.ch; 8.11.21

Ergänzend stehen Online-Kurse im Bereich Making zur Verfügung, welche kostenlos genutzt werden können.

Makerspace PHSG am Standort Hadwig in St.Gallen

Die PHSG hat kürzlich am Standort Hadwig in St.Gallen Räumlichkeiten für den Bereich Medien und Informatik umgebaut. Der Umbau ist abgeschlossen, das Einrichten der Räumlichkeiten läuft aber noch, weswegen die Fotos erst einen Zwischenstand abbilden.

Teil der Medien und Informatik-Räumlichkeiten bildet auch ein Makerspace. Der Raum dient den entsprechenden Dozent:innen für ihren Unterricht, kann von den Studierenden aber auch frei benutzt werden. Unterstützt werden die Studierenden bei Fragen vom Team der Medienwerkstatt, welches in den Büroräumlichkeiten nebenan tätig ist.

„Makerspace PHSG am Standort Hadwig in St.Gallen“ weiterlesen

Neue Schulräume – Architektur für zeitgemässes Lernen

Der Bildband von einem Architekturfotograf, welcher selbst Sekundarlehrer war, gibt einen Einblick in Neu- und Umbauten von Basler Schulhäusern. Nach einem kurzen Abriss der geschichtlichen Entwicklung von Schulräumen, nehmen Fotografien von neuen oder umgebauten Räumlichkeiten in Schulen den absolut grössten Teil des Buches ein.

Fotograf und Herausgeber: Roman Weyeneth
Autor: Tilo Richter

Verlag: Christoph Merian Verlag

Link: https://www.merianverlag.ch/infos/presse/2018-neu-neue-schulraeume.html

„Neue Schulräume – Architektur für zeitgemässes Lernen“ weiterlesen

Münchner Lernhauskonzept

Auf der Webseite www.lernhausfilm.de wird das Münchner Lernhauskonzept vorgestellt. Im neuen pädagogischen Konzept der Stadt München stehen kooperative Lernformen im Mittelpunkt. Daher muss auch der Lernraum anders gestaltet werden. Die Stadt München setzt dabei auf Lernhäuser, welche sich aus vier bis sechs Klassen zusammensetzen und eine Art „Familie“ bilden.

Quelle: http://lernhausfilm.de/lernhauskonzept/

Auf der Webseite wird das Konzept an einem Beispiel sehr verständlich erklärt. Ausserdem stehen Podcasts zum Thema zur Verfügung und verschiedene Downloads, unter anderem der Grundlagentext zum Lernhaus-Konzept.

www.lernhausfilm.de

Bildquelle: http://lernhausfilm.de/lernhauskonzept/

Interview mit dem Schulleiter der Maitlisek, Gossau – Matthias Vogel

Matthias Vogel, Schulleiter der Oberstufenschule Maitlisek in Gossau im Kanton St.Gallen stellte sich für ein Interview zum Thema Lernorte der Zukunft zur Verfügung. Das Interview wurde etwas gekürzt und kann untenstehend angehört werden:

Ebenfalls steht ein Einblick in die Räumlichkeiten der Maitlisek Gossau zur Verfügung. Der entsprechende Eintrag findet sich hier:

Maitlisek Gossau – Lernräume – real und virtuell (lernraumschule.ch)

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview sind hier schriftlich zusammengefasst:

„Interview mit dem Schulleiter der Maitlisek, Gossau – Matthias Vogel“ weiterlesen